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Changelog KFD

Präventives Schutzkonzept für Investitionsgüter durch einen ganzheitlichen Ansatz aus Organisation, Technologie und Wissensmanagement
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Das Konzept von PROTACTIVE sieht die systematische Kombination aus einem früh implementierten technologischen Schutz, aus kontrollierten inter- und intraorganisationalen Informations- und Wissensflüssen sowie einer Reihe aufbau- und ablauf-organisatorischer Maßnahmen zur Minimierung des Risikos von Know-how-Abflüssen jedweder Art vor. Hierbei beschränkt sich der PROTACTIVE-Ansatz nicht nur auf das eigene Unternehmen, sondern betrachtet die Wertschöpfungskette über die Unternehmensgrenzen hinaus. Eine erschwerte Kopierbarkeit bedeutet in diesem Zusammenhang vor allem, den Kostenaufwand für Produktpiraten um ein derartiges Maß zu erhöhen, dass lukrative Gewinne für die Piraten kaum noch zu erzielen sind.
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Knowledge Firewall Designer "KFD"
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lswiMit Hilfe der im Projekt entwickelten Methode werden die Schnittstellen an denen Informationen und Wissen preisgegeben wird systematisch identifiziert und die Inhalte mittels eines Modellierungsverfahrens beschrieben. Mit Hilfe von dynamisch gesteuerten Bewertungsinterviews werden verschiedene Risiken für den Missbrauch der Inhalte, die Vertrauenswürdigkeit der Empfänger und bereits vorhandene Schutzmaßnahmen untersucht. Auf Basis der Analyse werden gezielt Geheimhaltungs- und Schutzmaßnahmen gestaltet. Diese zielen auf die präventive Geheimhaltung und entsprechend um entfernen oder Entschärfung der Weitergaben. Ist dies aus geschäftlichen Gründen nicht möglich, so sind zumindest die bekannten Schutzmaßnahmen zu ergreifen.
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Ein Beispiel einer Auswertung liefert die Risiko/Schutzanalyse. Sie zeigt aggregiert in einem Portfolio, welche der Inhalte besonders kritisch sind (obere Quadranten) und welche davon Geschäftspartnern zu Verfügung gestellt werden, deren Piraterieneigung besonders hoch ist (rechte Quadranten). Zusätzlich gibt der Farbwert das Ergebnis der Überprüfung der vorliegenden Schutzmaßnahmen an. Dringender Handlungsbedarf besteht bei den Objekten im oberen rechten Quadranten.
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Softwaregestützte Risikoanalyse von intra- und interorganisationalen Wissensflüsse
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Das Forschungsfraktal Wissensintensive Geschäftsprozesse am Lehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Electronic Government entwickelt im Projekt Methoden und ein Softwarewerkzeug, mit denen das Risiko der Informations- und Wissensweitergabe hinsichtlich möglicher Produktpiraterie eingeschätzt werden kann und eine bewusste Steuerung der Wissensabflüsse vornehmbar ist. Dabei ist angestrebt den Informations- und Wissensfluss zu potentiellen Produktpiraten zu unterbrechen oder zumindest so zu erschweren, dass Plagiate gar nicht, oder stark verzögert erscheinen und deren Erstellung höheren Aufwand erfordert.

Dazu erfolgt die Identifikation und Analyse von Wissensflüssen in den verschiedenen Wertschöpfungsnetzwerken. Diese wird formal mit einer einfachen Modellierungsprache beschrieben. Im Anschluss erfolgt eine systematische Ermittlung des schützenswerten Kern-Know-Hows und der Pirateriegefahr durch Abfluss des Know Hows und Weitergabe an andere Akteure im Netzwerk. Parallel werden bestehende Schutzkonzepte auf juristischer und organisationaler Ebene überprüft. Die Analyse richtet sich dabei dynamisch nach den modellierten Wissensflüssen aus und passt sich so den individuellen Voraussetzungen eines Unternehmens an.
Die Durchführung der Analyse erfolgt mit Hilfe eines Selbstanalysetools, welches Anwender in Unternehmen in mehreren Schritten durch den Analyseprozess führt. Das Tool liefert Auswertungen die Schnittstellen mit dringendem Handlungsbedarf identifizieren. Es assistiert bei der Planung von Prozessänderungen und Einführung von Schutzmaßnahmen. Dabei können unterschiedliche Szenarien verglichen werden und so Aufwandsoptimale Schutzkonzepte bestimmt werden.

Der Ansatz ist ein Modul des ganzheitlichen Schutzkonzeptes, welches zusammen mit den verzahnten Modulen Technologieschutz, Aufbau- und Ablauforganisation in einem ganzheitlichen Schutzkonzept mündet.
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Kontaktformular für Feedback, Funktionswünsche, Bugs.

Weitere Informationen zum Projekt:
http://www.protactive.de
http://www.conimit.de/index.php?id=protactive

Das Forschungsprojekt wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) unter dem Kennzeichen 02PU1115 gefördert.

Projektflyer: Protactive_Flyer_2010.pdf


Mitarbeiter des Projekts:

Bahrs, Julian
Wissenschaftlicher Mitarbeiter


Vladova, Gergana
Wissenschaftliche Mitarbeiterin



Publikationen:

Produktpiraterie – Prävention statt Reaktion
Bahrs, J.; Vladova, G.: Produktpiraterie – Prävention satt Reaktion.


Systematische Risikoanalyse zur Verhinderung ungewollten Know-How Abflusses
Gronau, G.; Bahrs, J.: Systematische Risikoanalyse zur Verhinderung ungewollten Know-How Abflusses. In: Markus Bentele, Norbert Gronau, Peter Schütt, Mathias Weber (Hrsg.): Mit Wissensmanagement Innovationen vorantreiben! - Kongressband zur KnowTech 2010 12. Kongress zum IT-gestützten Wissensmaangement in Unternehmen und Organisationen Bad Homburg, 15.-16. September 2010. Bitkom, 2010.



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letzte Änderung: 12/15/2011 04:18:46 PM nach oben
Kontakt:
julian.bahrs[at]wi.uni-potsdam.de
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